Texte von Holger Bunk

Lizenz zum Träumen
Katalogtext (Auszug)

Traumhaus-Ausstellung der Klasse Bunk im Forum der Baussparkasse Schwäbisch Hall

Lizenz zum Träumen

Wieviele von unseren Träumen handeln von Räumen, Wohnungen oder Häusern? Richtet man diese Frage an Menschen, denen man eine solche Frage eben stellen kann, so ist man verwundert, dass das Thema „Haus“ bei fast allen Träumenden eine Rolle spielt. Traumsequenzen liefern uns offensichtlich häufig eindringliche Bilder von allen möglichen Gebäuden. Ohne dass hier tatsächlich Deutung betrieben werden kann, darf man wohl sagen, dass uns Häuser und somit die unmittelbare räumliche Umgebung auch innerlich sehr beschäftigen.

Dass wir so penetrant bis in den Schlaf verfolgt werden, ist sicher auch ein Hinweis darauf, dass Sorgfalt am Platze ist, wenn Räumlichkeiten geschaffen und eingerichtet werden. Träume zeugen schliesslich von Heftigkeit des Tageserlebnisses und von persönlicher Identifikation.

Man kann unsere Mitmenschen einteilen in die Glücklichen, deren Haus als sichtbarer Ausdruck ihrer bereits verwirklichten Wünsche bezeichnet werden kann und die Anderen, deren Haus der Anlass ihrer noch unerfüllten Wünsche ist. Das Haus, das noch zu wünschen übrig lässt, die nicht perfekte Wohnung wecken Energien und werden zum Motiv für Forderungen und Sehnsucht nach Veränderung. Man verlangt scheinbar Widersprüchliches: Langlebigkeit und Flexibiliät in einem. Gebautes wird in die nicht vorhersehbare Zukunft hinein gebaut. Ein Haus soll Bestand haben und ist gleichzeitig ein Stück Spekulation darüber, in welcher Form man die Zukunft erwartet. (Vergleichbares kann man über Kunst sagen.)

Architekten, Ingenieure, Theoretiker haben sich jeweils zu den Bedürfnissen und Möglichkeiten in Gegenwart und Zukunft geäussert und dazu mehr oder weniger strenge ethische Standpunkte formuliert. An Analysen, an Literatur und Fachblättern, die funktionelles Wohnen und Wohngefühl zum Thema haben, gibt es keinen Mangel. Moden und Trends, aber auch technische Neuerungen verändern nicht nur den Häusermarkt, sondern auch die „ästhetische Oberfläche“ des einzelnen Gebäudes. Alltägliche Nutzung wird stets deutlicher von ästhetischer Betrachtung durchdrungen. Dabei redet man zunehmend von „kreativen Berufen“ und will den Unterschied zwischen Architekt, Designer und Künstler verwischen.

Aber leisten bildende Künstler als Spezialisten nicht doch etwas, was man vom Planer, vom Architekten oder vom Alltagsmenschen und Häuslebauer nicht erwarten kann? Ist es vielleicht die Fähigkeit, noch einmal anders hinzusehen – mit der Lizenz zum intensiven uns konsequenten Träumen?

Viele gerade der jungen Künstler wehren sich gegen den „Effizienzgedanken“. Nicht weil ihnen Effizienz ansich zuwider ist – denn ohne die kämen wir alle ja nicht sehr weit – sondern weil Zeit- und Finanzdruck zu Kompromissen, zu verkürzten und voreiligen Entscheidungen zwingen, die sich gerade bei gebauten Strukturen, die möglicherweise hundert Jahre oder länger stehen bleiben, negativ auswirken können.

Vielleicht ist es deshalb verständlich, dass das Zugeständnis des Bauherrn in Form von „Kunst am Bau“ oder die nachträgliche Dekoration mit Farbtupfern nicht Ziel unserer künstlerischen Ausbildung und Professionalität sein kann. Aufgabe ist vielmehr ein strukturelles Verständnis von Kontext und Umraum, selbst wenn die akademischen Basisfächer erst einmal handwerkliche Grundlagen legen müssen. (In der Ausstellung, zu der dieser Katalog erscheint, werden bewusst Arbeiten junger Künstler am Ende ihres Studiums mit denen von jüngeren Semestern gemischt, um einen Einblick in den Prozess der Entstehung künstlerischer Haltungen zu geben.)

Zum Verständnis des Umganges mit Raum jenseits vordergründiger Effizienz, können die folgenden zwei konkreten Beispiele aus dem Umkreis der „Klasse Bunk“ an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart gelten:

Kulturunterschied

Als Stipendiat des Baden-Württemberg-Stipendiums, das den internationalen Austausch Studierender fördert, wurde Philip Loersch im Sommer 2004 zu einem künstlerischen Projekt in Namibia eingeladen. Für dieses Projekt, das in einer verarmten Region mitten im trockenen afrikanischen Busch stattfand, war es notwendig den europäisch geprägten Blick und ästhetischen Anspruch aufzugeben und sich auf den dortigen Lebensraum einzustellen. Eine abgelegene Ortschaft aus einstöckigen Wellblech- und Lehmhütten benötigt weder unsere Dekorationen noch eine Belehrung im Sinne des europäischen Kunstdiskurses.

Um die tatsächlichen Gegebenheiten kennenzulernen und Entwicklungspotenzial einer solchen Umgebung auszuschöpfen, war es nötig, von einheimischen Künstlern zu lernen. Der namibische Bildhauer und Maler Shiya Karuseb, ebenfalls Teilnehmer des Projektes, führte zwei Arbeiten vor, die die Situation verdeutlichten: „Khaidani – Wir werden uns zusammen entwickeln“ zeigt Wohnen und Aktivitäten namibischer Dorfbewohner, die in aller Einfachheit durch ein Miteinander der dörflichen Gemeinschaft die Zukunft sichern. „Khoenge hai – Wir hatten eine Gemeinschaft“ zeigt ein leeres Dorf. Jugendliche, die das Dorf verlassen haben, um im Ausland zu studieren, haben den Kontakt zu Gemeinschaft und Entwicklung verloren, selbst wenn sie zurückkommen.

Philip Loersch entschied sich dafür, seine künstlerische Arbeit in den Dienst der Dorfgemeinschaft zu stellen. Durch Renovierung und Ausmalung eines verwahrlosten Schulraumes, für den zusätzlich Spielzeuge zur Verfügung gestellt wurden, konnte er Kindern eines kleinen Schulinternates vor Ort einen Raum zugänglich machen und Freiraum schaffen.

Experiment

Zeitgleich zum oben genannten namibischen Kunstprojekt eröffnete im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart eine Einzelausstellung des stuttgarter Akademieabsolventen Bernhard Kahrmann. Im großen Kuppelsaal des Kunstvereines entstand eine gleichzeitig elektronische und skulpturale Installation mit dem Titel “Somewhere – Not Here”.

Monumentale Einbau-Wände dieser Arbeit führen den Ausstellungsbesucher auf einem auf visuelle Wirkung hin kalkulierten Weg durch das bekannte Gebäude. Sichtbare Konstruktionsstützen geben den Wänden den Look eines bühnenhaften Provisoriums, andere Wände aus halbtransparenten Stoffen wirken wie lose im Raum verstreut. Die freistehenden Wandscheiben fangen die Projektionen teils auf, teils fällt das Licht auf dahinterliegende Einbauten. Auf diese Weise werden Teile des Raumes abwechselnd visuell verbunden oder getrennt.

Der mit Durchgängen versehene, zweiteilig-verschachtelte Gesamtraum unterliegt dabei einer vom Künstler vorgesehenen permanenten Veränderung. Während der zwanzigminütigen Projektion wird die Raumstimmung ständig umprogrammiert: Vom unterkühlten Ausstellungsdesign zur poetisch-inspirierenden Bühne. Für kurze Momente kippt das Programm durch bunte Animationen oder fliegende Sternen- und Blumenformen sogar in Richtung Entertainment oder streift absichtsvoll den Kitsch, um dann zu purem weissen Licht und ungegenständlicher „Unschuld“ zurückzukehren. Mit raffinierten Zitaten aus Architektur und Medienwelt zeigt diese komplexe Arbeit kritisch das Verschwinden unserer statischen Architektur, während sich der „Raum“ mit elektronisch gesteuerten Zeichen, wechselnden Bildern und Sounds füllt.

Die zwei hier genannten Beispiele zeigen auf unterschiedlichste Weise und in extrem verschiedenen Kontexten künstlerische Motivation in der Auseinandersetzung mit der Vielschichtigkeit des gebauten Raumes. In ähnlicher Weise wie die Arbeiten in diesem Katalog demonstrieren sie den Willen, künstlerische Ideen zur Kompetenz weiterzuentwickeln, die auf alltägliche Anwendung zielt. – Denn Künstlerinnen und Künstler brennen darauf zu sehen, wie ihre Ideen und Träume verwirklicht werden und sind gespannt, wer ihre Fähigkeiten nutzen wird.

Holger Bunk, Oktober 2004

So wie man Künster in „Etablierte“ und solche unterscheidet, die noch nach Anerkennung streben, so kann man unsere Mitmenschen einteilen in die Glücklichen, deren Haus sichtbarer Ausdruck ihrer bereits verwirklichten Wünsche ist und die Anderen, vielleicht weniger Zufriedenen, veilleicht aber auch Dynamischeren, deren Haus der Anlass noch unerfüllter Wünsche ist. Das Haus, das noch zu wünschen übrig lässt, die nicht perfekte Wohnung wecken Energien und werden zum Motiv für Forderungen und Sehnsucht nach Veränderung. Dabei verlangt man, wenn man wohnungsmässig nach Neuem strebt scheinbar Widersprüchliches: Langlebigkeit und Flexibiliät in einem. Es wird in die nicht vorhersehbare Zukunft hinein gebaut. Ein Haus soll Bestand haben und kann zeigen, in welcher Form man Zukünftiges erwartet. (Vergleichbares kann man über Kunst und Kunstwerke sagen, auch an ihnen kann man ablesen was derjenige, der es machte, für eine Position hat, was für Vorstellungen er hat und was er erwartet.)

Architekten, Ingenieure, Theoretiker haben sich jeweils zu den Bedürfnissen und Möglichkeiten in Gegenwart und Zukunft geäußert und dazu mehr oder weniger strenge ethisch-ästhetische Konzepte formuliert. Zudem gibt es an Analysen, an Literatur und Fachblättern, die Wohnen zum Thema haben, keinen Mangel. Moden und Trends, aber auch technische Neuerungen verändern nicht nur den Häusermarkt, sondern auch die „ästhetische Oberfläche“ des einzelnen Gebäudes. Alltägliche Nutzung wird stets deutlicher von ästhetischer Betrachtung durchdrungen. Dabei redet man zunehmend von „kreativen Berufen“ und will den Unterschied zwischen Architekt, Designer und Künstler verwischen.

Aber leisten bildende Künstler als visuelle Spezialisten nicht doch etwas, was man vom Planer, vom Architekten oder vom Alltagsmenschen und Häuslebauer nicht erwarten kann? Ist es vielleicht die Fähigkeit, noch einmal anders hinzusehen – mit der Lizenz zum intensiven und konsequenten Träumen?

Das Zugeständnis des Bauherrn in Form von „Kunst am Bau“ oder die nachträgliche Dekoration mit Farbtupfern kann nicht alleiniges Ziel unserer künstlerischen Ausbildung und Professionalität sein. Aufgabe ist vielmehr ein strukturelles Verständnis von Kontext und Umraum, selbst wenn die akademischen Basisfächer an Kunstakademien erst einmal handwerkliche Grundlagen legen müssen. (In der Ausstellung „Traumhaus“, werden bewusst Arbeiten junger Künstler am Ende ihres Studiums mit denen von Studierenden jüngerer Semester gemischt, um einen Einblick in den Prozess der Entstehung künstlerischer Haltungen zu geben. Denn auch dies ist zunächst ja nur ein Traum, dass aus einer künstlerischen Neigung und Begabung ein künstlerisches Werk werden wird.)

Ich möchte nun die Künstler der Ausstellung kurz vorstellen und versuchen ihre Arbeit zu charakterisieren:

  • Niyaz Aji aus der ugurischen Hauptstadt Urumschi in Westchina entdeckte in der Umgebung von Stuttgart rote Hausdächer, die es in seiner Heimat nicht gibt und lässt sich zu Bildern einer unnachahmlichen Mischung von realistischer Malerei und chinesischer Landschaftsdarstellung anregen.
  • Myung-Hee Baik aus Korea legt Spiegelungen wohnlicher Einrichtungen in ihren Fensterausblicken über die Landschaft und bringt Innen und Aussen bildhaft zur Deckung.
  • Marisa Berzal Montes wirft einen äusserst kritischen Blick auf die Erziehung zu einer bestimmten Sorte von Häuslichkeit und “Raumpflege”, indem sie weibliche Rollenzuweisungen auf Spielzeugverpackungen entlarven möchte. Sie entdeckte nämlich, dass man, wenn man einen Spiezeugstaubsauger kaufen will, immer eine Frau dazu bekommt.
  • Raul Ciosici zeigt eine kontrapunktische Verschränkung von Landschaftslinien und Gebäudeform in der Zeichnung.
  • Valentina Elshani aus dem Kosovo versucht in zeichenhafter kontraststarker Bildfindung Grundformen für Haus und Siedlung aufzuzeichnen. Bei ihr wirkt vieles wie ein entschlossener Neubeginn mit der Notwendigkeit klarer Formsetzung nach Krieg und Zerstörung, die sie erlebt hat.
  • Francisco Garrido Benavides untersucht in einer panoramaartigen Collage seiner eigenen zerschnittenen Lithographie die Lichtwirkungen an Gebäudefassaden.
  • Dominik Handschuh baut in Schrebergartenhaus ähnlicher Montagetechnik sein fröhlich-positives Bild mit verschiedenen Materialien.
  • Yin Hang probiert in ihren Selbstporträts verschiedene traumhafte Wohnorte aus: In dieser Ausstellung findet sie sich in einem Känguruhbeutel wieder – sicherlich ein ungewöhnliches Wohngefühl.
  • Elisa Haug setzt einsame Häuser dem Dämmerungslicht oder sonniger Farbstimmung aus. Ihre Bilder zeigen den Dialog zwischen dem kleinen geschützen Wohnraum und den (immer noch) dominierenden athmospärischen und klimatischen Kräften.
  • Eric Henzler untersucht die Strukturen modularer oder individueller Architekturen. Sein Umgang mit Verflechtungen, Unübersichtlichkeit und Unanschaulichkeit technischer Systeme gleicht einer lustvollen Rebellion gegen Vereinfachung und den Glauben, klare Stilrichtungen durchsetzen zu können.
  • Bernd Kirschner schichtet gegenständliche und abstrakte Malschichten übereinander wie Putz-, Gips- oder Tapetenschichten. Auftauchen und Verschwinden seiner Bildgegenstände, die Spuren der Ereignisse in diesen Schichtungen sind das Thema.
  • Philip Loersch ist ein Zeichner, dem es gelingt, phantastische Räume zu imaginieren oder die Zeichnung in den Raum hinein zu erweitern. Mittlerweile tut er dies bereits in internationalen Ausstellungen.
  • Für Diana Moro Lopez ist das Schaufenster eine Projektionsfläche für Träume. Schaufensterpuppen beantworten unseren neugierigen Blick durchs Fenster mit ihren Posen.
  • Markus Saile ironisiert die häusliche Idylle, ist aber letztlich doch ein Romantiker.
  • Jasmin Schaude stellt unseren kulturell und technoid überformten Vorstellungen die einfache und natürliche Schönheit von Schneckenhäusern gegenüber.
  • Beate Sellin findet in provisorischen Hütten aus Strandgut an der Küste nicht nur eine rudimentäre Form des Bauens jenseits von Baugenehmigung und statischer Prüfung, sondern benutzt sie gleichsam als Ausguck für die Beziehung von Nähe und Ferne, für eine Position von der aus man Weit- und Detailsicht verbinden kann.
  • Alexej Soldatow ist sich ganz sicher, dass sich „Traumhäuser“ von Frauen und Männern unterscheiden und fragt sich: Wie kommen Frauen und Männer mit ihren so unterschiedlichen Bildern im Kopf jemals zusammen?
  • Tobias Zaft lässt ein Haus im Bild entstehen und hebt dessen Realität gleichzeitig wieder auf, lässt sie fragwürdig erscheinen, indem die Figur seines Bildes mit einer Schere die Hauswand zuschneidet.
  • Nira Zait aus Israel fügt die feinen Beobachtungen ihrer Kamera und Medienbilder zu einem gedichtartigen kurzen Film über die Stimmungen verschiedenster Wohnumgebungen und Lebensräume zusammen. Es wird sichtbar, wie Stadtarchitekturen den Lebensrhythmus bestimmen.
  • Alberto Zamora Ruiz aus Mexico City fragt nach Festigkeit und Realitätsgehalt unserer Raumvorstellungen. Bei ihm durchdringen Vorstellungen und Emotionen gleichsam Gemäuer und Wände.

Die hier genannten Ausstellungsbeiträge zeigen auf unterschiedlichste Weise und in extrem verschiedenen Kontexten künstlerische Motivation in der Auseinandersetzung mit der Vielschichtigkeit des gebauten Raumes. Sie demonstrieren den Willen, künstlerische Ideen zu einer Kompetenz weiterzuentwickeln, die auf den Ausstellungsbetrieb und auf alltägliche Anwendung zielt. – Denn Künstlerinnen und Künstler brennen darauf zu sehen, wie ihre Ideen und Träume verwirklicht werden und sind gespannt, wer ihre Fähigkeiten nutzen wird. Und ebenso bauen sie darauf, dass man bereit ist, sich anregen zu lassen.

Da wir schliesslich beim „Darauf Bauen“ sind: Ich danke der Bausparkasse Schwäbisch Hall und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die großzügige und tatkräftige Unterstützung (Herr Schlüter, Frau Kiesler, Frau Brenner und die Mitarbeiter der Haustechnik). Dadurch wurde unter anderem der Katalog möglich, der zu dieser Ausstellung erscheint. Zudem erhielten wir einen großen Betrag vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst dieses Landes, das aus Sondermitteln für die Region der Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart Ausstellungsaktivitäten ermöglicht. In 13 Jahren habe ich noch nicht erlebt, dass dieser Betrag so hoch ausfiel wie dieses Mal. Aber auch im Hintergrund gibt es Persönlichkeiten, die uns einen guten Kontakt nach Schwäbisch Hall erleichtert haben. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich hier sage, dass es in Schwäbisch Hall eine Kulturbeauftragte namens Ute Berger gibt und einen Künstler namens Marcus Neufanger. Das kunstfreundliche Klima der Stadt, dass uns Stuttgarter mit großen Ausstellungen z. B. in die Kunsthalle Würth lockt muss eigentlich auch genannt werden. Ich danke den Besuchern für ihr Interesse und ihr Erscheinen, den Musikern des Duos »EL SUR« für ihren Beitrag zur Eröffnung und zuletzt noch allen Künstlern für die Mitarbeit an der Ausstellung.