Biografie

Holger Bunk
Vita – Preise und Stipendien – Ausstellungen

HOLGER BUNK
Kanaalstraat 178 hs
NL–1054 XR Amsterdam

www.artbunk.de

Vita | Biografie

Dezember 1954

geboren in Essen

1974 – 1982

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Alfonso Hüppi

1978

Meisterschüler bei Prof. Alfonso Hüppi in Düsseldorf

seit 1992

Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart

1997 – 2007

Kommissionsmitglied «Kunst am Bau», Stuttgart

Preise und Stipendien

2007

Artists in residence Etaneno/Namibia

2004

Artists in residence Etaneno/Namibia

2001

Artists in residence Etaneno/Namibia

2001

Förderung durch die Ingrid Kipper–Stiftung Soest

1999

Artists in residence Etaneno/Namibia

1998

Konrad-von-Soest-Preis

1990

Annemarie- und Will-Grohmann-Stipendium

1989

Kunstfonds (Projektstipendium)

1986

Förderprogramm «Kataloge für junge Künstler» der Alfred Krupp von Bohlen- und Halbach-Stiftung

1984

Förderpreis der «Rheinischen Post», Düsseldorf


    Holger Bunk studierte von 1974 bis 1982 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, 1978 wurde er Meisterschüler bei Alfonso Hüppi in Düsseldorf. Seit 1992 ist er Professor für Malerei und Aktzeichnen in der Fachgruppe Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste (ABK) Stuttgart und war von 1997 bis 2007 Kommissionsmitglied „Kunst am Bau“ der Oberfinanzdirektion Stuttgart. Mit seiner figurativen Malerei ist Holger Bunk ein Vertreter des Realismus. Seit 1988 arbeitet Bunk auch in seinem Atelier in Amsterdam. Mitte bis Ende der 1990er Jahre kommt es in Bunks Werk zu einer bewussteren Auseinandersetzung mit der Welt neuer Medien in Form von Collagen und Bilderserien. Seit etwa 2004/2005 entstehen Malereien sich überlagernder Bildebenen, Wandbilder und Großformate.

    Holger Bunk – eine Übersicht über verschiedene Ausstellungsformate

    Nach einer ersten Ausstellung in der Galerie «Traute Näke» 1977 in Nürnberg, Kontakten zu den Düsseldorfer Galerien Hans Mayer und der Galerie Kiki Maier-Hahn begann nach einer von Stephan von Wiese kuratierten Ausstellung in einem Ausstellungsraum des Kunstmuseum Düsseldorf die Zusammenarbeit von Holger Bunk mit der Galerie Rainer Wehr in Stuttgart und Galerie Rolf Ricke in Köln. 1978 hatte bereits die von Felix Handschin organisierte «Hammerausstellung I» in Basel Bunks große Malereien in Basel im Kontext bekannter Künstler wie Jean Tinguely, Daniel Spoerri, Alfonso Hüppi und Bernhard Luginbühl gezeigt. 1984 erschien ein von der Arndt-von-Bohlen- und Halbach-Stiftung geförderter Katalog zu einer Ausstellung, die vom Kunstverein Mannheim ins Spendhaus in Reutlingen wanderte. In diesem Jahr fand die legendäre Ausstellung «von hier aus» (der Titel stammt von Joseph Beuys) in der Düsseldorfer Messe statt. 1985 folgten mit «XIIIieme Biennale de Paris» in der Halle du Parc de la Vilette und «Rheingold» im Palazzo Promotrice delle Arti in Turin zwei internationale Ausstellungen. «Prospekt 86» in der Schirn-Kunsthalle Frankfurt zeigte installative Arbeiten. Im Jahr 1990 schlossen sich mit «Annemarie- und Will-Grohmann-Stipendium 1990» (Staatliche Kunsthalle Baden-Baden) und «Holger Bunk – Installationen» (Westfälischer Kunstverein Münster) viel beachtete Ausstellungen an. Im gleichen Jahr erschien zu der bisher umfangreichsten Präsentation von Holger Bunk in der Kunsthalle Nürnberg ein weiterer monografischer Katalog mit Texten von Annie Bardon und Lucius Grisebach. 1991 folgte bereits eine Ausstellung im Portikus in Frankfurt. Zur 1998 stattfindenden Ausstellung «Das Labor der Bilder» im Ulmer Museum erschien ein reich bebilderter Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König. 2001 zeigte die Ausstellung «Schauraum | show room» unter anderem Serien von Pastellen im Kunstmuseum Wilhelm Morgner im westfälischen Soest. Zwischen 2009 und 2016 organisiert Holger Bunk etliche Ausstellungen mit Hochschulpartnern in Seoul, Tokyo und Beijing. Es folgten Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im Kunstraum Neuruppin. Neuere Pastelle und große Bilder der 2000er Jahre zeigt die Ausstellung «Holger Bunk – Ballermann» 2018 in der Kunsthalle Bielefeld, kuratiert von Friedrich Meschede.